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Manuela Auer

Manuela Auer

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer Unermüdlich. Lautstark.

Aktuelles

Druck auf Arbeitslose bringt keine Jobs!

» Druck auf Arbeitslose bringt keine Jobs! «

Arbeitsminister Martin Kocher will den Druck auf Arbeitslose erhöhen und fordert mehr Sanktionen, wie etwa Kürzungen beim Arbeitslosengeld. Eine Diskussion, die für AK-Vizepräsidentin Manuela Auer in eine vollkommen falsche Richtung geht. „Vorurteile, dass Arbeitslose faul wären oder nicht arbeiten wollen, gibt es zur Genüge. Dabei haben gerade durch die Corona-Krise viele unverschuldet ihren Job verloren." 

Chancengleichheit - Fehlanzeige

» Chancengleichheit - Fehlanzeige «

Der aktuelle Vorarlberger Gleichstellungsbericht 2021, der vom Land gemeinsam mit den Sozialpartnern ÖGB und Arbeiterkammer herausgegeben wurde und vergangene Woche der Öffentlichkeit präsentiert wurde, beinhaltet erstmalig auch eine repräsentative Befragung der Vorarlberger:innen. Die Ergebnisse sind – wie kaum anders zu erwarten – auch diesmal ernüchternd.

Zukunftsthema Kinderbetreuung

» Zukunftsthema Kinderbetreuung «

Eine Initiative aller Sozialpartner und der Industriellenvereinigung fordert den raschen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung in Vorarlberg. AK-Vizepräsidentin Manuela Auer steht voll und ganz hinter diesem Forderungspaket: „Seit vielen Jahren machen Gewerkschaften und Arbeiterkammer immer wieder auf die unzufriedenstellende Situation in der Kinderbetreuung im Land aufmerksam. Trotzdem fehlt noch immer ein flächendeckendes, auf den Bedarf von Eltern abgestimmtes Angebot.“

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Manuela Auer

Meine Grundsätze

Gerechtigkeit

Ich kämpfe für eine gerechtere Gesell­schaft. Gerade in der Arbeits­welt gibt es immer noch zu viel Ungerechtig­keit. 2017 wurden 45 Millionen Über­stunden in Öster­reich, entgegen den gesetz­lichen Ver­pflicht­ungen, nicht an die Arbeit­nehmer­Innen ausbezahlt. Noch immer werden Männer für gleich­wertige Arbeit besser bezahlt als Frauen. Männer werden auch bei der Vergabe von besser dotierten Jobs Frauen vorgezogen, selbst wenn die Bewerberinnen dieselbe fachliche Eignung vorweisen können.

Solidarität

Wer um seine Rechte kämpfen muss ist auf die Soli­dari­tät anderer angewiesen. Allein ist man selten erfolg­reich. Zusammen­zustehen um ein gemein­sames Ziel zu er­reichen: so haben wir Arbeit­nehmer­Innen viel erreicht und unsere Arbeits­welt ein Stück weit gerechter gemacht. Mein Ziel ist es, Soli­dari­tät zu fördern und solidarisches Handeln vorzuleben.

Fairness

Faire Löhne und faire Verein­barungen zwischen Arbeit­nehmer­Innen und Arbeit­geber­Innen sind ein Zeichen von gegen­seitigem Respekt. Ich lege Wert auf Fairness, sei es im per­sönlichen Gespräch mit anderen oder als Gewerk­schafterin in Ver­handlungen mit meinem Gegenüber.

Manuela Auer

Meine Ziele

Offenheit

Unser Land ist ein demo­kratisches Land. Dieses Gut gilt es zu beschützen. Ich trete ein für den respekt­vollen Dialog mit Anders­denkenden. Dazu gehört das Selbst­verständnis trotz „Gegen­wind“ das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen.

Menschen­freundliche Arbeits­welt

Immer mehr Arbeit­nehmer­Innen leiden unter den zunehmenden Belastungen an ihrem Arbeits­platz. Ich will, dass der Einzelne im Wett­lauf um wirtschaft­lichen Erfolg nicht auf der Strecke bleibt. Gemeinsam mit meinen Kolleg­Innen suche ich nach Lösungen, den neuen Heraus­forderungen der Arbeits­welt faire Lösungen gegenüber zu stellen.

Faire Löhne

Das „Geheimnis“ erfolg­reicher Unter­nehmen ist die Partner­schaft mit den Mitarbeiter­Innen. Dazu gehören ent­sprechende Arbeits­bedingungen ebenso, wie auch der Grund­satz, gleicher Lohn für gleich­wertige Arbeit und gleiche Aufstiegs­möglich­keiten für Männer und Frauen.

Ein neues Miteinander in der AK

Die Neu­gestaltung der Zusammen­arbeit der Fraktionen in der Arbeiter­kammer ist ein Gebot der Stunde. Basis muss ein faires Miteinander sein. Schluss mit den Allein­gängen des ÖAAB unter Aus­schluss aller anderen Fraktionen. Die Ein­richtung der Arbeiter­kammer ist keine Spiel­wiese für Hubert Hämmerle und den ÖAAB. Angesichts der Pläne der Bundes­regierung, die AK zu schwächen, ist die faire Neu­gestaltung der Zusammen­arbeit wichtiger denn je!

Manuela Auer

Portrait

Ich bin das Kind einer typischen Arbeiterfamilie. / Geboren wurde ich am 1. August 1965 in Bludenz. / Aufgewachsen bin ich mit meinen Geschwistern in der „Südtiroler Siedlung“ in Bludenz. / Mein Vater war Eisenbahner mit Leib und Seele. / Meine Mutter ist der ruhende Pol in unserer Familie. / Ich bin stolz auf meinen Sohn Matthias, der leider viel zu weit weg (Mexiko) lebt. / Tief verwurzelt mit meiner Stadt lebe ich nach wie vor in Bludenz, meiner Heimatstadt. / Mein Mann und ich haben 2017 in Bludenz – wo sonst (?) – geheiratet.

Mein Werdegang

Jugendzentrum

Jungendzentrum Bludenz
1983: Von der Besucherin zur Mitarbei­terin. Meine erste Anstel­lung bekomme ich im Bludenzer Jugend­zentrum „Munter­stein“. Ich erfahre was es heißt, „politischen Gegen­wind“ auszu­halten, aber seiner Über­zeugung trotzdem treu zu bleiben.

Sternstunde

Manuela Auer mit Matthias
1986: Die Geburt meines Sohnes Mathias bereichert und verändert mein Leben von Grund auf. Als Allein­erzieher­in muss ich bald darauf für meine kleine Familie sorgen.

In der Schweiz
Abendgymnasium

1991: Ich arbeite als Angestellte einer Textil­firma in der Schweiz. Daneben besuche ich das Abend­gymnasium. Die Krise der Textil­wirtschaft trifft aber auch meine Firma. Sie muss zu­sperren und ich muss mich neu orientieren.

Ganztageskindergarten

Jungendzentrum Bludenz
Gemeinsam mit anderen Frauen gelingt die Eröffnung des ersten Ganz­tages­kinder­gartens in Bludenz. Bald darauf erhalte ich die Möglich­keit zur Mit­arbeit. Daneben bessere ich mein Gehalt mit Putz­arbeiten auf.

Die Chance

1994: Ich werde zur Leiterin des Dr. Karl Renner-Instituts Vor­arl­berg bestellt. Als öster­reich­weit erste Frau in dieser Funktion verantworte ich die Weiter­bildung der SPÖ-Funktionäre.

Die Herausforderung

Jungendzentrum Bludenz
2000: Ich bewerbe mich erfolg­reich um die Stelle als ÖGB Landes­geschäfts­führerin in Vor­arl­berg. Auch in dieser Funktion bin ich öster­reich­weit die erste Frau.

Die Arbeiterkammer

Jungendzentrum Bludenz
2004: Nach einem erfolg­reichen Wahl­kampf als Spitzen­kandidatin der Fraktion Sozial­demo­kratischer Gewerk­schafter­Innen werde ich zur AK-Vize­präsidentin gewählt.

Der Vorarlberger Landtag

Jungendzentrum Bludenz
2017: Die Interessen der Beschäftigten gehören im Land­tag ebenso auf die Tages­ordnung wie jene der Unter­nehmen oder der Bauern. Im November werde ich als Mitglied des Vlbg. Land­tages angelobt, wo ich die einzige aktive Arbeit­nehmer­vertreter­in bin.

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