Sparen auf Kosten der Menschen

Auer: Sozial- und Gesundheitsabbau gefährden Vorarlbergs Zukunft

 

Die Landesregierung spart blind weiter – und zwar dort, wo es am meisten weh tut: im Sozial- und Gesundheitsbereich. ÖVP und FPÖ kürzen genau dort, wo es um Menschen geht, um deren Zukunft und Gesundheit. Im Sozialfonds sollen sechs Millionen Euro gestrichen werden, während mit der geplanten Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus Dornbirn auch die Gesundheitsversorgung empfindlich geschwächt wird. „Das ist ein massiver Sozial- und Gesundheitsabbau im Tarnmantel der Effizienz“, kritisiert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer.

Die Kürzungen im Sozialbereich bedeuten: weniger Geld für dieselbe Leistung, eingefrorene Förderungen, wachsender Druck auf jene, die Menschen in Not begleiten. „Wer bei Strukturen spart, spart bei Menschen – bei Familien, bei Kindern, bei Menschen mit Behinderungen. Das ist kein Reformschritt, sondern ein eiskalter Rückzug des Landes aus seiner sozialen Verantwortung“, kritisiert Auer.

Gleichzeitig wird mit der geplanten Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus Dornbirn die Gesundheitsversorgung der Region aufs Spiel gesetzt. Über 1.300 Kinder kamen dort im Vorjahr zur Welt – fast ein Drittel aller Geburten im Land. „Wer so eine Station schließt, spart nicht bei Strukturen, sondern bei Sicherheit und guter regionaler Versorgung“, warnt Auer. „Es geht hier um Frauen und Kinder, die wohnortnahe Betreuung und Vertrauen brauchen – keine zusätzlichen Kilometer, wenn jede Minute zählt.“ 

Die Landesregierung redet von Effizienz, doch in Wahrheit geht es um Einsparungen auf dem Rücken der Menschen. Auer fordert: „Die Kürzungen im Sozialbereich müssen zurückgenommen werden, die Geburtenstation in Dornbirn muss erhalten bleiben. Statt die Versorgung zu schwächen, soll das Land zur Budgetrettung endlich jene stärker in die Pflicht nehmen, die es sich leisten können – für ein gerechtes und menschliches Vorarlberg.“