Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Chance, Dinge zu verbessern. Hohe Preise, wirtschaftliche Unsicherheiten, Druck am Arbeitsplatz und die Sparpläne der Landesregierung begleiten viele Beschäftigte im Alltag. „Umso wichtiger ist der Blick nach vorne: mit Selbstbewusstsein, mit Zusammenhalt und mit dem Wissen, dass Veränderungen möglich sind“, macht AK-Vizepräsidentin Manuela Auer (FSG) Mut.
„Wir haben gezeigt, dass Einsatz wirkt. Durch konsequenten Druck und eine starke sozialdemokratische Handschrift konnten Verbesserungen durchgesetzt werden, die 2026 spürbar entlasten“, zeigt sich Auer erfreut: Mietenstopp und Mietpreisbremse, niedrigere Stromkosten durch strengere Regeln für Energieversorger. Steuerliche Entlastung für Prämien, begünstigte Überstunden, Zulagen sowie Sonn- und Feiertagsarbeit bleiben bestehen und stärken die Einkommen.
Mit dem neuen Jahr greifen auch wichtige Zukunftsmaßnahmen: Die Weiterbildungszeit ermöglicht Qualifizierung und neue Chancen im Beruf. Pflegekräfte erhalten besseren Zugang zur Schwerarbeitspension. Modelle wie Teilpension und das Älterenbeschäftigungspaket erleichtern den Übergang in die Pension. „Diese Schritte geben Sicherheit und Perspektive – gerade in unsicheren Zeiten“, betont Auer.
Eine zentrale Frage bleibt aber auch 2026: Wer trägt die Kosten der Krise? „Für uns ist klar: Nicht die Arbeitnehmer:innen, die Familien, oder Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind! Statt blinde Sparwut im Gesundheits- und Sozialbereich braucht es endlich faire Beiträge von großen Vermögen und internationalen Konzernen. Starke Schultern müssen mehr beitragen.“
„Dieses Jahr fordert uns – aber es gibt allen Grund für Zuversicht“, ist Auer überzeugt. „Wenn wir gemeinsam auftreten, bleiben wir stark. Für soziale Gerechtigkeit, faire Einkommen, echte Mitbestimmung und ein gutes Leben für alle.“