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AK-Vizepräsidentin Manuela Auer zur Umstrukturierung im Post-Vorstand: „Jetzt muss der Vorstand endlich deutliche Verbesserungen für die MitarbeiterInnen und in der Zustellung angehen!“

Der für den Bereich Brief und Filialnetz zuständige Post-Vorstand Walter Hitziger tritt zurück. Seine Agenden werden auf die drei verbleibenden Vorstände aufgeteilt. „Ich begrüße die einvernehmliche Auflösung des Vertrags mit Hitziger, weil er als zuständiger Vorstand mitverantwortlich für die Misere bei der Postzustellung in Vorarlberg war und keine nachhaltigen Lösungen zustande gebracht hat“, betont AK-Vizepräsidentin Manuela Auer. „Durch die Umstrukturierung sollte nun der Weg frei sein, endlich das zu tun, was Hitziger seit Jahren verschlafen hat – nämlich deutliche Verbesserungen für die MitarbeiterInnen und in der Postzustellung in die Wege zu leiten“, fordert Auer.

Der Aufsichtsrat der Post AG hat mit Briefvorstand Walter Hitziger die einvernehmliche Auflösung seines Vorstandsmandats vereinbart. Seine Agenden werden nun auf die verbleibenden drei Vorstände aufgeteilt. „Als zuständiger Vorstand für das Filialnetz hat es Hitziger nicht zustande gebracht, die massiven Probleme in der Zustellung zu lösen“, kritisiert die AK-Vizepräsidentin. Nach wie vor funktioniere die Postzustellung in Vorarlberg nur, weil Personal aus anderen Bundesländern aushilft. „Die Beschäftigten bei der Post in Vorarlberg arbeiten am Limit. Durch das Aushilfspersonal wird nur der komplette Kollaps des Systems verhindert, nachhaltige Verbesserungen sind das aber keine“, kritisiert Auer.

Generaldirektor Georg Pölzl wird das Geschäftsfeld Filialnetz übernehmen, sein Stellvertreter Walter Oblin übernimmt zusätzlich die Division Brief und Werbepost und Vorstand Peter Umundum wir nun auch für die Produktion der beiden Sparten Brief und Paket zuständig sein. „Ich erwarte mir von den neuen Zuständigen, dass sie die Probleme, die nicht nur in Vorarlberg vorherrschen, sofort angehen“, fordert die AK-Vizepräsidentin. Aushilfen aus anderen Bundesländern seien keine Dauerlösung. „Der Personalstand muss deutlich aufgestockt werden. Dazu braucht es höhere Einstiegsgehälter und die Zustellbezirke müssen verkleinert werden, damit neue MitarbeiterInnen auch bleiben.“

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer hat zudem die Hoffnung: „Vielleicht konzentriert sich der neue Vorstand nun mehr auf die Probleme in der Basis, anstatt darauf, engagierte PersonalvertreterInnen wie Franz Mähr zu jagen.“ Auer verweist damit auf die neuerliche Klage gegen Mähr. „Um die noch immer bestehenden massiven Probleme zu lösen, müssen sich die Verantwortlichen auch endlich mit der Personalvertretung an einen Tisch setzen und sich ihre Vorschläge anhören“, fordert die AK-Vizepräsidentin abschließend.

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