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Alexandra Loser: „Wichtiges Forderungspaket für PädagogInnen in den Pflichtschulen beschlossen!“

Gestern hielt die Gewerkschaft der PflichtschullehrerInnen in der GÖD ihren alle fünf Jahre stattfindenden Gewerkschaftstag ab. Corona-bedingt fand er in diesem Jahr digital statt. 142 Delegierte aus Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen und Polytechnischen Schulen nahmen österreichweit an der Konferenz teil und haben dabei auch die inhaltlichen Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt. Ebenfalls mit dabei Alexandra Loser, Vorsitzende der PflichtschullehrerInnengewerkschaft in der GÖD Vorarlberg (FSG).
Bei den Neuwahlen wurde Dr. Thomas Bulant von der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) mit großer Zustimmung als einer der beiden Stellvertreter des Bundesvorsitzenden Paul Kimberger (FCG) gewählt.

Für die Gemeinsame Schule
Einen großen Schritt in die richtige Richtung erkennt Alexandra Loser auf dem Weg zu einer Gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen. Einem entsprechenden Antrag haben die Delegierten mehrheitlich zugestimmt.
Weitere wichtige Beschlüsse des Bundestags fasst die Gewerkschafterin wie folgt zusammen: „Die Schulautonomie soll erweitert werden, es braucht Investitionen im Bereich Digitalisierung, und es soll eine berufsbegleitende LehrerInnenausbildung geben. All das sind wesentliche Punkte auf unserer Agenda für die kommenden fünf Jahre. Zudem werden wir uns intensiv mit dienst- und besoldungsrechtlichen Verbesserungen für die LehrerInnen im Land beschäftigen.“ Zu den Anliegen der LehrerInnen gehörten dabei vor allem die Anrechnung von Vordienstzeiten, flexible Wiedereinstiegsmodelle nach einem langen Krankenstand oder die Fächervergütung in der Volksschule.

Kein Sparen in der Krise
„Die Pandemie hat auch allen sehr deutlich gezeigt, wie wichtig der Lehrberuf ist. Distance Learning und Schichtbetrieb haben die LehrerInnen und die SchülerInnen vor enorme Herausforderungen gestellt. Die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen haben in den letzten Monaten großartige Arbeit geleistet. Und die Pandemie wird uns auch in den kommenden Monaten noch begleiten. Um die vielfältigen Zukunftsaufgaben gut bewältigen zu können, erwarten sich die LehrerInnen die volle Unterstützung durch den Dienstgeber – und wir GewerkschafterInnen unterstützen sie dabei“, so Alexandra Loser abschließend.

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