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Erneuter Erfolg für Markus Kohler und das FSG-Team

Knapp 2.300 MitarbeiterInnen im Landeskrankenhaus Feldkirch waren Ende Jänner aufgerufen, ihre Vertretung neu zu wählen. Zur Wahl standen die KandidatInnen zweier Listen; nämlich die Liste „LKH Aktiv FSG und Freie GewerkschafterInnen“ und „WIR FÜR DICH“. Für den bisherigen Betriebsratsvorsitzenden Markus Kohler ging es darum, die Spitzenposition der vergangenen Jahre zu verteidigen. Das Ergebnis zeigt, dass ihm dies gemeinsam mit seinem Team erneut fulminant gelungen ist. Gleich 11 der 17 Mandate entfielen auf seine Liste „LKH Aktiv“.. Infolgedessen wurde Markus Kohler erneut zum Vorsitzenden des Betriebsrates gewählt. Seine StellvertreterInnen sind Anton Kohler und Dr. Michaela Ranta. Sie gehören ebenfalls der Liste „LKH Aktiv“ an.

Markus Kohler seit 2012 Betriebsratsvorsitzender
Mit ein Grund für den großen Erfolg, so der wiedergewählte Betriebsratsvorsitzende, sei auch die Zusammensetzung der KandidatInnenliste. Markus Kohler: „Wir sind ein sehr gut eingespieltes Team. Unsere KandidatInnen kommen, seit unserem ersten Antreten 2012, aus allen Bereichen. Auf unserer Liste sind MitarbeiterInnen aus dem Pflegebereich, ÄrztInnen, Bedienstete der Verwaltung, der Hauswirtschaft, KollegInnen der medizinisch-technischen Berufe, der Zentralküche bis hin zur IT-Abteilung. Wir haben deshalb jederzeit ein gutes Gesamtbild über die Anliegen und Wünsche unserer KollegInnen.“

Betriebsrat ist erste Anlaufstelle
52 Prozent Wahlbeteiligung zeigen, dass die MitarbeiterInnen sich über die Bedeutung ihrer Vertretung dem Arbeitgeber gegenüber durchaus bewusst sind. Gerade in Zeiten der Pandemie und vieler sich daraus ergebenden Fragen ist eine verlässliche und jederzeit erreichbare Personalvertretung ungemein wichtig. Markus Kohler: „Für die KollegInnen sind wir als Betriebsrat zur ersten Anlaufstelle für alle Angelegenheiten geworden. Aktuell spielen natürlich viele Fragen zur Sicherheit am Arbeitsplatz und zum Schutz vor einer Infektion eine große Rolle.“

Angespannte Personalsituation und Entlastung des Personals
Zu den Schwerpunkten der kommenden Jahre zählt mit Sicherheit die Personalsituation. Markus Kohler: „Wir haben im Österreichschnitt äußerst knappe Stellenpläne. Darauf weisen wir ja schon sehr lange hin und wir werden das weiter mit Entschlossenheit tun. Gerade in den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht.“ Es brauche, so Kohler, eine Entlastung des Personals, altersgerechte Arbeitsmodelle und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Weiters auf der To-do-Liste: die Einforderung eines respektvollen Umgangs und die spürbare Wertschätzung für die MitarbeiterInnen.

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