Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst halten unser Land am Laufen – in Spitälern, Schulen, Ämtern, bei Polizei, Justiz oder Bundesheer. Doch Personalmangel, steigender Arbeitsdruck und Sparvorgaben stellen viele Bereiche vor große Herausforderungen. Beim Landeskongress der FSG GÖD Vorarlberg wurde deshalb ein klares Signal für Zusammenhalt und eine starke gewerkschaftliche Vertretung gesetzt.
Die Delegierten wählten Patricia Zangerl, Betriebsrätin am LKH Bregenz und Mitglied des Zentralbetriebsrates der Spitäler, mit 100 Prozent der Stimmen erneut zur Vorsitzenden der FSG GÖD Vorarlberg. Auch ihre Stellvertreter:innen Alexandra Loser und Gerald Partel sowie die weiteren Gremien wurden einstimmig bestätigt. „Dieses Ergebnis erfüllt mich nicht nur mit Stolz, sondern ist vor allem ein starkes Zeichen für unseren Zusammenhalt und unsere gemeinsame Überzeugung, für die Interessen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst einzustehen“, betonte Zangerl.
Die GÖD vertritt Beschäftigte in zahlreichen Bereichen – von Gesundheit und Pflege über Bildung bis hin zu Verwaltung, Polizei, Justiz, Bundesheer sowie Finanz- und Baudienst. Gerade dort steigt der Druck. In den Krankenhäusern sorgt die Spitalsreform für Unsicherheit, während in Pflege, Schulen und Sicherheitsberufen seit Jahren Personal fehlt. Für Zangerl ist klar: „Sparmaßnahmen dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Gute öffentliche Leistungen brauchen ausreichend Personal, faire Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen!“
Ein weiteres starkes Zeichen erhielt Zangerl schließlich beim Landeskongress der GÖD Vorarlberg. Dort wurde sie mit 96 Prozent erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Für die FSG GÖD ist das Rückenwind für die kommenden Jahre und ein klares Bekenntnis zu einer starken Stimme für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst.