»Weitere Postamtsschließungen verhindern!«

Als unverantwortlich und unglaublich dreist bezeichnet AK-Vizepräsidentin Manuela Auer die Ankündigung der Post-AG, weitere Filialen in Vorarlberg schließen zu wollen. „Damit zeigt die Post-Führung einmal mehr, dass sie sich zwar um die AktionärInnen, nicht aber um die MitarbeiterInnen und die Bevölkerung kümmert“, ärgert sich Auer und fordert ein „sofortiges Ende der Kahlschlagpolitik“.

Die Post schreibe Millionengewinne und zahle hohe Dividenden. Weitere Postamtsschließungen seien daher weder gerechtfertigt noch aus wirtschaftlicher Sicht notwendig, betont die AK-Vizepräsidentin. Die schrittweise Ausdünnung des Filialnetzes ginge auf Kosten der Beschäftigten und der Kunden und sei sicherlich nicht der richtige Weg, um sich auf die Postliberalisierung vorzubereiten.

Viel wichtiger sei es, die Qualität der Dienstleistungen und die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. „Ziele, die mit dem Abbau von MitarbeiterInnen und Filialen nicht erreicht werden können“, betont Auer. Die AK-Vizepräsidentin fordert eine radikale Abkehr vom derzeitigen Schließungs- und Privatisierungswahn und eine deutliche Entlastung der Beschäftigten. Um dies zu erreichen, werde man die Post-Gewerkschaft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

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