»„Unglaubliche Diffamierung von BetriebsrätInnen!“«

Als „unglaublich und ungeheuerlich“ kritisiert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer die Aussage von VP-Verkehrssprecher Ferdinand Maier, dass freigestellte (ÖBB-)Betriebsräte nur herumlaufen und nichts tun würden. Eine solche „pauschale Diffamierung“ von gewählten Beschäftigten-VertreterInnen sei „unerträglich“, empört sich Auer. Sie fordert von der ÖVP und vor allem den VP-ArbeitnehmerInnen eine „ganz klare Distanzierung“.

Wenn der VP-Verkehrssprecher glaube, mit den ÖBB Politik machen zu müssen, dann solle er die Beschäftigten und ihre gewählten VertreterInnen in Ruhe lassen. „Die machen eine gute und engagierte Arbeit und benötigen keine Zurufe von der Politik“, stellt die AK-Vizepräsidentin klar. Und: „Nicht sie haben in der Vergangenheit für die chaotischen Zustände bei den ÖBB gesorgt, sondern die Politik der einstigen schwarz-blauen Regierung“, betont Auer. 

Sie erinnert in dem Zusammenhang daran, dass im Zuge der sog. Strukturreform die Zahl der ÖBB-MitarbeiterInnen erheblich abgebaut, zugleich aber die hoch bezahlten, parteipolitisch schwarz-blau besetzten ÖBB-Manager sich versechsfacht habe! Dazu aber hülle sich Maier in Schweigen!

Dass er sich demgegenüber an den nach gesetzlichen Vorschriften gewählten BetriebsrätInnen pauschal abputze und diese als „Nichtstuer“ diffamiere, sei ein ungeheuerlicher Affront. „Ich erwarte mir hier von der ÖVP, allen voran von den VP-ArbeitnehmerInnen, eine klare Distanzierung von diesen unqualifizierten Äußerungen“, so Auer abschließend.

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