»„Nein zu Einschnitten bei den Pensionen“«

Auf scharfe Ablehnung stößt bei AK-Vizepräsidentin Manuela Auer die von ÖVP-Vizekanzler Spindelegger angekündigte Anhebung des Pensionsantrittsalters bei Korridorpension und Langzeitversicherungsregelung. „Die hohen Staatsschulden sind Folge der Finanzmarktkrise und nicht des Sozialstaates“, betont Auer. Es sei daher nicht einzusehen, „warum nun wieder die Pensionisten, ArbeitnehmerInnen und sozial Schwachen zur Kassa gebeten werden sollen“.

Gerade erst habe die Regierung den Zugang zur Hacklerpension massiv erschwert und die Erhöhung des Antrittsalters von derzeit 60 auf 62 Jahre beschlossen. Eine weitere Anhebung des Pensionsantrittsalters - wie von der ÖVP angekündigt – ist für Auer daher „völlig inakzeptabel“.

Anstatt ständig neue Einschnitte bei Pensionen und Sozialleistungen zu fordern, solle sich die ÖVP endlich um eine „sozial ausgewogene Budgetsanierung bemühen“. Für Auer bedeutet das, nicht bei den PensionistInnen und ArbeitnehmerInnen, sondern bei den Verursachern der Krise und den Profiteuren der deregulierten Finanzmärkte zu sparen. Nur so könne verhindert werden, dass die „Wirtschaftskrise zur Sozialkrise wird“.

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