»Hilfeschrei der MitarbeiterInnen ernst nehmen!«

FSG-Landesvorsitzender und SP-Stadtrat Werner Posch: "Dringender Handlungsbedarf beim Krankenpflegeverein Dornbirn"

„Der Hilfeschrei ist ernst zu nehmen“, fordert der FSG-Landesvorsitzende und Dornbirner SP-Stadtrat Werner Posch, nachdem sich MitarbeiterInnen des Krankenpflegevereins Dornbirn per Inserat an die Öffentlichkeit gewandt und untragbare Zustände kritisiert hatten. Für Posch ist es höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen, um weiteren Schaden von PatientInnen und Angehörigen abzuwenden. „So kann und darf es nicht weiter gehen – wer schweigt, stimmt zu!“

Das von den MitarbeiterInnen kritisierte Verhalten des Vereinsvorsitzenden "ist unerträglich", so Posch. Zugesagte Maßnahmen seien nicht umgesetzt und bestehende Mängel bis heute nicht beseitigt worden. Dies habe dazu geführt, "dass sich die Beschäftigten psychisch und physisch erschöpft und vor allem auch gering geschätzt fühlen".

Für Posch ist das ein negatives Beispiel, wie mit engagierten MitarbeiterInnen nicht umgegangen werde dürfe. Der Obmann des Krankenpflegevereins Dornbirn, Rudi Sohm, müsse sich überlegen, "ob es nicht im Interesse des Vereins und der PatientInnen ist, Platz für einen Neuanfang zu machen". Auch von der zuständigen Landesrätin und vor allem von Dornbirns Bürgermeister Rümmele erwartet sich Posch "ein klares Machtwort".

Das bisherige Schweigen von Rümmele und seiner ÖVP sei angesichts des Hilfeschreis der MitarbeiterInnen beschämend. „Was muss eigentlich noch alles passieren, dass den Beschäftigten geglaubt wird?“ Für den FSG-Landesvorsitzenden und SP-Stadtrat steht hier klar außer Zweifel: „Den MitarbeiterInnen des Krankenpflegevereins Dornbirn gebührt Respekt und Hochachtung, da sie eine ausgezeichnete Arbeit für die zu Pflegenden leisten, und das unter größtem Druck seitens ihres Obmannes!“

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