Vermögenssteuer – eine Frage der sozialen Gerechtigkeit!
AK-Vizepräsidentin Manuela Auer mit scharfer Kritik an gezielter Angstmache der Vorarlberger ÖVP
Als „systematische Fehlinformation und gezielte Angstmache“ bezeichnet AK-Vizepräsidentin Manuela Auer die ständige Behauptung der Vorarlberger ÖVP, eine Vermögenssteuer treffe den Mittelstand. „Davon war und ist nicht die Rede.“ Die einfachen Häuslebauer seien überhaupt nicht betroffen, sondern würden nur politisch vorgeschoben, um die Superreichen zu schützen, so die Kritik von Auer.
Auer fordert Landeshauptmann Sausgruber und Bundesrat Mayer auf, die systematische Verbreitung von Unwahrheiten in Bezug auf die Vermögenssteuer zu stoppen und sich einer ehrlichen Diskussion zu stellen.
Es sei nicht einzusehen, warum die Beschäftigten wieder allein die Zeche für die Krise zahlen müssten, während Millionären kein Solidaritätsbeitrag abverlangt werde. „Wir akzeptieren nicht, dass Manager trotz Wirtschaftskrise mit Rekordboni rechnen können, während sich die Schere zwischen Arm und Reich in Österreich immer mehr öffnet“, zeigt sich Auer kämpferisch.
