"Danke für das Vertrauen"
Die AK-Wahl 2009 brachte ein klares Ergebnis: Der ÖAAB erreichte die „Absolute“, die FSG musste ein Minus von 6% hinnehmen. „Auch wenn die Verluste schmerzen, so ist das Ergebnis für Vorarlberger Verhältnisse dennoch gut“, sagt AK-Vizepräsidentin Manuela Auer und verweist dabei auf den außergewöhnlich großen Stimmenzuwachs von 2004. Damals konnte die FSG ihren Stimmenanteil von 16% auf über 35% mehr als verdoppeln. Begünstigt wurde dieses einmalige Ergebnis durch die arbeitnehmerfeindliche Politik der schwarz-blauen Regierung und ÖAAB Präsident Fink, der seinen Zenit bereits überschritten hatte.
Anders als Fink habe es Hubert Hämmerle verstanden, seinen Amtsbonus auszuspielen und die enge Beziehung zu ÖVP-nahen Institutionen wie Wirtschaftskammer und Land für sich zu nutzen. Vor diesem Hintergrund könne man mit dem Ausgang der Wahl durchaus zufrieden sein, auch wenn das angestrebte Wahlziel, die 30% Hürde zu überspringen, knapp verfehlt wurde. „Ich möchte mich recht herzlich bei allen bedanken, die mich in der Zeit vor der Wahl unterstützt haben und natürlich auch bei den WählerInnen, die mir ihr Vertrauen und ihre Stimme gegeben haben“, sagt Manuela Auer. Als stärkste Oppositionskraft werde die FSG auch in Zukunft eine wichtige Kontrollfunktion einnehmen und die Arbeiterkammerpolitik wesentlich mitgestalten.
Das endgültige Wahlergebnis im Detail
ÖAAB/ FCG: 52,82% (+6,3)
FSG: 29,19% (-6,0)
NBZ: 6,08% (-0,6)
FA: 5,98% (-0,2)
Gemeinsam: 5,48% (+0,2)
GLB: 0,46%
Wahlbeteiligung: 41,66% (2004: 43,61)
