„Es geht um die Zukunft unserer Jugend“
AK-Vizepräsidentin Manuela Auer zeigt Verständnis für Dienststellenversammlungen der LehrerInnen
Verständnis zeigt AK-Vizepräsidentin Manuela Auer für die heute landesweit stattfindenden Dienststellenversammlungen der LehrerInnen. „Es handelt sich hier um ein legitimes Recht, das jeder Berufsgruppe zusteht und akzeptiert werden muss“, so Auer. Parallel dazu sei es nun allerdings wichtig, wieder an den Verhandlungstisch zurück zu kehren und gemeinsam mit Politik und Eltern ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, das die „Qualität des Bildungssystems dauerhaft sichert“.
Der von Bundesministerin Schmied vorgesehenen Ausweitung der Unterrichtspflicht steht Auer kritisch gegenüber. „Es wird hier der Anschein vermittelt, dass mit der Erhöhung der Arbeitszeit sämtliche Defizite im Bildungswesen beseitigt werden können.“ Tatsächlich habe diese Einzelmaßnahme jedoch das Ziel, bestehende Budgetlöcher zu füllen.
Gesamtkonzept notwendig
Um den steigenden Anforderungen an die SchülerInnen und LehrerInnen gerecht zu werden, brauche es jedoch nachhaltige und tiefgreifende Strukturreformen und keine politischen Schnellschüsse, betont Auer. Die Politik sei gefordert, gemeinsam mit LehrerInnen und Eltern ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, das die Interessen aller berücksichtige und die Ausbildungsqualität langfristig sicherstelle.
