Mindestsicherung jetzt umsetzen!
Als Affront gegen all jene, die im Zuge der Wirtschaftskrise Arbeitsplatz und Existenz verloren haben, bezeichnet AK-Vizepräsidentin Manuela Auer die anhaltende Blockadepolitik der ÖVP in Sachen Mindestsicherung. „Die Opfer der Wirtschaftskrise dürfen nicht zum Spielball politischer Machtinteressen werden“, betont Auer und fordert ein sofortiges Ende der „geschmacklosen und völlig überflüssigen Verhinderungstaktik auf Kosten der Ärmsten“.
Für Auer ist es unglaublich, dass die dringend notwendige Hilfe für die Opfer der Wirtschaftskrise von der Entscheidung über die Einführung eines Transparenzkontos abhängig gemacht wird. „Das zeigt einmal mehr, dass die Menschen und ihre Bedürfnisse für manche ÖVP Politiker erst an zweiter Stelle stehen“, ärgert sich die AK-Vizepräsidentin.
Die Mindestsicherung sei nicht nur ein dringend notwendiger Schritt im Kampf gegen die Armut, sondern beinhalte auch weitreichende Maßnahmen, um den Menschen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Zehntausende haben im Zuge der Krise ihren Arbeitsplatz verloren und kämpfen um ihre Existenz. Wir dürfen sie in dieser schwierigen Lage nicht im Stich lassen“, betont Auer und fordert von Politik und Wirtschaft, alles zu unternehmen, „um den Menschen wieder Arbeit und Perspektiven zu geben.“
